Online Software – echte Helfer für KMU

In Erstgesprächen werde ich oft gefragt, welche Tools ich empfehlen kann. Nach rund 4 Jahren habe ich hier eine kleine Auflstung der digitalen Helfer, die ich jedem ans Herz lege und auch selbst verwende. Weitere Tools welcome! Kontakt oder Kommentar setzen

Online Präsenz

Wer nicht gefunden wird, existiert nicht. Darum ist es notwenig einen Google Maps Eintrag, sowie eine SEO freundliche Webseite zu haben. Ich verwende WordPress und bin sehr zufrieden: schnell zu adaptieren, unzählige Plugins und Möglichkeiten, sowie ein integrierter Blog machen diese Webseiten nicht nur Spass, sondern auch Sinn. Alternativ: about.me.

WordPress – das online Content Management System (CMS) für einen raschen, dynamischen, Auftritt ob für eCommerce oder für eine seriöse Präsentation (so einfach ist es natürlich nicht, aber mit dem richtigen Partner gehts)

Google Analytics – wer nicht weiss wie seine Webseite im Netz funktioniert, welche Besucher von wo und wie herkommen, wie diese auf der Webseite konvertieren ist blind, und zwar gegenüber dem Netz, seinem Marketing und Chancen. Implementiert ist es rasch, verstanden kann es werden mit etwas Übung.

Google Maps – wer bei Google sucht hat sie vielleicht schon gesehen: auf der rechten Seite mit einer Karte, Telefonnummer, gerade für Handwerker unerlässlich, aber auch für solche, die ihren Laden bekannt machen wollen. Anmelden, Verfizierungscode anfordern per Postkarte, eingeben und pflegen. Hier gehts zu Google Places.

Projektmanagement

Ich bin als Berater darauf angewiesen, mein CRM (Customer Relationship Management) und meine Projekte im Griff zu haben. Mir helfen dabei folgende Tools:

To Does: Wunderlist – nein es gibt nichts besseres, und wenn sie es noch schaffen eine Google Calendar oder ical Integration zu schaffen ist es ein Killer-Tool. Gibts auch als App.

Projektmanagement und Verrechnungen by Easysys.ch – das Startup aus dem Kanton St. Gallen hilft meine Zeiten zu erfassen (Timer oder nachträglich), ich kann Angebote verfassen, diese in angenommene Offerten umwandeln und dann dank Zeiterfassung direkt Rechnungen erstellen und sogar direkt zu verschicken, es hat auch kleine Marketingtools drin, für mich ist es jedoch das unterlässlichstee Zeit- und Kundenmanagement Tool.

Podio.com – Ein Tool für Projektmanagement und CRM. Statt alle Attachments zu verschicken, hat man hier einen zentralen Workplace und alle Möglichkeiten, die auch Google Drive bietet.

Meeting-Notizen machen dank minutes.io – schnell und unkompliziert Meetings erfassen, Tasks zuweisen, schneller und schöner gehts kaum

Evernote.com – mein Notizbuch im Netz, kombiniert mit meinem Live-Scribe Schreiber und Block habe ich immer alle Notizen in der Cloud

Finanzen

BuchhaltungRunmyaccounts.ch –  leicht gemacht, wer mehr wissen will, dieser Artikel hier ist ebenfalls sehr hilfreich: Zum Artikel.

Daneben gibt es noch 3 andere Anbieter, die ich selbst nicht verwende aber Kunden von mir empfehlen: Minibuero.ch oder das kostenlose Tool zum Rechnungen versenden von Smallinvoice.ch aber auch Billomat.com 

Marketing

Viele Praxistipps gibts vom KMU Portal: Praxistipps für das erfolgreiche Management eines Unternehmens: Innovationstechniken, Marketinginstrumente, Produktzertifizierung und vieles mehr. Checklisten, Tipps und Links, hier kann man sich austoben.

Wer auch eine grosse Sammlung hat ist die Post: Direct Point mit vielen Tipps und Tricks fürs Direktmarketing.

Ich verwende als Newsletter-Tool mailchimp.com für mein Marketing: separate Kundenlisten und eine direkte Auswertung (Öffnungs- und Klickraten und Google Analytics Integration).

Social Media

Wer kann und will: startet mit einem Blog. Regelmässig Artikel posten hilft beim Inhalt, man kann mit Wissen punkten und sich seine Follower aufbauen. Je nach Branche sind Bilder (Instagram), Videos (Youtube) oder Communities (Facebook) oder die Kombination davon sinnvoll. Aber bitte nur mit Konzept und entsprechender ROI Auswertung.

Wer wissen will, was über einem geschrieben wird und wie Social Media Tools den eigenen Auftritt managen: mention.io und sumall.com (sind auch im Slideshare drin oben)

Daten

Meine Daten sind in der Cloud und zwar bei 2 Diensten

Listen, working Documents bei Google (braucht eine Google Mailadresse) – Google Drive

Mein Archiv, Korrespondenzen, Backups habe ich Dropbox, welches ich auch gerne bezahle, denn der Space ist schnell aufgebraucht.

Zu guter Letzt: Collaboration

Ich durfte Google Hangouts vor einem halben Jahr intensiv kennenlernen, das tolle: sie geht auch als App auf dem iPhone und ist für mich die ultimative Möglichkeit um in der Gruppe zu sprechen und Videokonferenzen und Präsentationen abzuhalten: Google Hangouts.

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Business Model Canvas – Businessplan leicht(er) gemacht

Jedes Startup kennt das Problem: Ein Businessplan muss her (wobei das nur dann der extensive Fall sein sollte wenn man auf Fremdkapital angewiesen ist), denn ohne Plan, keine Strategie die es zu verfolgen und Ziele die es zu erreichen gibt. Ansonsten bleibt eine noch so tolle Idee nur ein Hobby. Oder wie gut gesagt wurde: „A business model describes the rationale of how an organization creates, delivers, and captures value“. Dieser Satz stammt aus dem Buch „Business Model Generation“ von Alexander Osterwalder & Yves Pigneur. Warum ich heute darüber schreibe? Ich bin ein grosser Fan von der Methodik, welche Osterwalder und Pigneur anwenden. Das Model ist eine starke Vereinfachung und Anleitung, wie ein Business aufgebaut werden sollte, um am Ende des Tages auch Geld zu verdienen und dabei alle Aspekte beachtet zu haben. Ein Video erklärt es einfacher – ich gehe danach auf die wichtigsten Punkte ein:

Der Aufbau

Ein Businessplan sollte uns auf dem Weg zur Etablierung unseres Business helfen und:
1. zeigt die Realisier- und Machbarkeit eines Vorhabens auf.
2. bewahrt vor übereilten bzw. unüberlegten Kapital- und Zeitinvestitionen.
3. Gewinnt Geschäftspartner durch eine überzeugende Präsentation.

Daher fokussiert das Canvas Modell auf die folgenden, integralen Bestandteile, welche IMMER in einer Wechselwirkung zueinander stehen:
Value Proposition

Der eigentliche Grund, warum man ein Business aufbaut sollte von Anfang an klar sein (und jede Pitch-Line diesen beinhalten). Welchen Nutzen liefern wir den Kunden? Welche Probleme helfen wir zu lösen? Welche Produkte oder Leistungen bieten wir dafür an? und vor allem: was machen wir besser als alle anderen, so dass es eigentlich nur uns braucht?

Customer Relationship / Channels

Aus dieser Positionierung entsteht eine Kundenbeziehung, unterstützt durch entsprechende Channels (darunter). Wie erreichen wir unsere Kunden und wie interagieren wir mit Ihnen? Welche Beziehungen und Werte entstehen, wie und wie oft stehen wir mit Ihnen in Beziehung? Auf welchem Weg erreichen wir unsere Kunden heute? Wie sind unsere Kanäle integriert? Über welche Kanäle möchten unsere Kunden angesprochen werden?

Kundensegmente

Die Kunden sind der Motor der Wirtschaftlichkeit – aka sie bringen die Maschine zum laufen, schliesslich denken wir, dass wir ihnen einen wirklichen Mehrwert bieten, sollten wir einst das perfekte Produkt bzw Dienstleistung für sie haben und sie uns dafür bezahlen. Ein Geschäftsmodell kann dabei mehrere Kundensegmente bedienen, sollte aber immer wissen, wer ist mein Kunde primär und sekundär, welche Bedürfnisse hat er, wie sieht er / sie aus, wo wohnt, bewegt, arbeitet der perfekte Kunde?

Revenue Streams

Im Uhrzeigersinn gehts weiter: dieser Kunde, den wir ansprechen und gut kennen, wie und was wird er bezahlen? Auf welche Art und Weise? Einmalig oder mehrmalig, im Abo oder alles online? Gibt es Haupt-Einkommen und Nebeneinkommen aus unserer Tätigkeit? Wo gibt es Potential: in den Bereichen Neukundengewinnung, Kundenbindung und wo können wir eine Absatzsteigerung erreichen?

Cost Structure

Denn daraus abgeleitet: Ein Business kostet auch immer. Hier empfiehlt es sich, erst wieder nach oben zu gehen und die Hauptaktivitäten und Ressourcen zu definieren (wir kommen dann zurück zu den Kosten)

Key Activities / Key Ressorces

Was werden wir tun? Wie tun wir es? Welche Aktivitäten kosten uns intern, welche kaufen wir ein (siehe Partners, Suppliers), was ist an direkter Wertschöpfung zu generieren und was brauchen wir um diese zu ergänzen?

Key Partners

Kein Business ohne passende Partner: denn nicht alles kann im Alleingang getan werden. Wichtig ist: wie integrieren wir diese, was kosten, verlangen sie von uns?

Gibt es eine strategische Partnerschaft zwischen Unternehmen die nicht im Wettbewerb zueinander
stehen oder Kooperationen Wettbewerbern? Wollen wir ein Joint Venture eingehen oder sogar unsere Käufer-Lieferanten Beziehungen intensivieren um zuverlässige Lieferungen sicherzustellen?

Hier kann man den Canvas online ausfüllen

 

Weitere Ressourcen

Und wer Hilfe braucht oder ein Ideensparring: noch heute KONTAKT aufnehmen

Social Media Plugins

Immer wieder werde ich gefragt, wie man seine Social Media Plugins auf der eigenen Webseite integrieren kann. Nun, dies ist dank automatisierten Widgets & Codes sehr einfach. Die gängisten Links zu den Plattformen finden sich hier:

https://developers.facebook.com/docs/plugins/activity/

https://twitter.com/settings/widgets/new

http://blog.instagram.com/post/55095847329/introducing-instagram-web-embeds

http://business.pinterest.com/widget-builder/#do_pin_it_button

Gerne stehen wir bei Fragen zur Verfügung

Infographiken einfach erstellen

Seit ein paar Tagen ist ein neuer Dienst online: http://www.venngage.com

Was ist es: Easy-to-use Online-Daten Visualisierungs-Tools für die Erstellung von Infografiken.

Die Idee dahinter: Venngage bietet eine preiswerte und intuitive Plattform, um hochwertige Infografiken zu erstellen ohne die Kosten eines eigenen Designers.

Venngage, ein in Toronto ansässige Unternehmen bietet eine kostengünstige und einfache Plattform für Unternehmen an, um qualitative, spannende Infografiken zu erstellen. Venngage ist ein Ableger von Visualize.me, einem Startup, das im letzten Jahr ins Leben gerufen wurde, um Informationen auf ihren LinkedIn Profile in Infografik umzusetzen (ein Beispiel gibt es hier: https://www.vizify.com/roger-basler).

Venngage ist ideal für kleine Unternehmen und Teams, die Informationen in einer ästhetisch ansprechenden Form für Marketing- oder Informationszwecke verpacken wollen. Was Venngage auszeichnet, ist seine online-only-Plattform: sie erfordert keine Downloads, das heisst, Benutzer können sich anmelden und mit dem Erstellen Infografiken innerhalb von Sekunden durch einen entsprechenden Upload starten. Es gibt drei Account-Typen, die verfügbar sind: Basic (das ist kostenlos, enthält aber ein Wasserzeichen auf jeder Grafik), Professional (für $ 20 pro Monat pro Account können Benutzer API Plugins bit.ly Facebook und Google Analytics zugreifen, um ihre Visualisierungen zu verbessern) und Enterprise (die Echtzeit-Analysen und kundenspezifische Algorithmen bietet für Datenerfassung für eine Vielzahl von Preisen.) Wir sind gespannt was noch folgt.

Dropbox aber sicher – mit 2-Faktor-Authentifizierung

Dienste in der Cloud haben manchmal den Ruf nicht sicher zu sein. Das sicherste ist bestimmt ein gutes Passwort (dafür gibts den Passwort Check auf http://www.datenschutz.ch). Nun hat Dropbox reagiert und eine „2-Faktor-Authentifizierung“ im Angebot. Damit sind Daten jetzt noch sicherer aufgehoben in der Cloud.

Aktivieren ist simpel: über das Webinterface einloggen und in den Einstellungen unter „Sicherheit“ ganz unten freischalten und anschliessend den folgenden Schritten folgen:

Alle Infos gibt es hier auf Englisch: https://www.dropbox.com/help/363/en