Social Commerce

Was ist Social Commerce?

Bei Social Commerce involvieren wir den Kunden beim Design, Verkauf und Marketing (z.B. über Kaufempfehlungen oder Kommentare) und nutzen Soziale Netzwerke zur Verbreitung dieser Einbindung. So werden Social Media Tools und Plattformen in den Such-, Entscheidungs- und Kaufprozess integriert und die Kunden werden somit zu weiteren Kommunikations- und Verbreitungspfeilern der eigenen Marketing- und Absatzbemühungen.

Die Fusion von Social Media und e-Commerce wurde, wenn auch entfernt bereits 2001 im The Cluetrain Manifesto der US-Autoren Rick Levine, Christopher Locke, Doc Searls und David Weinberger vorausgesehen und in These 11 festgehalten: „Die Menschen in vernetzten Märkten haben herausgefunden, dass sie sich weit bessere Information und Unterstützung gegenseitig bieten können, als sie von ihren Verkäufern erhalten“. Heute kennt man neben dem s-commerce (social commerce) auch f-commerce (facebook commerce), da sich das Netzwerk sehr stark bemüht, seine Nutzer längerfristig auf der Plattform zu halten und dabei zur eigentlichen Suchmaschine wird.

Nachfolgende Präsentation gibt einen kleinen, kurzen Einstieg.

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Strategie definieren heisst NEIN sagen!

Was haben die Sommerferien mit Strategiefindung zu tun? Ganz einfach: alles! Wer jetzt die Sommerferien plant, überlegt sich im Vorfeld genau: wohin will ich fahren, wie wohne ich in der Zeit, nehme ich meine komplette Tauchausrüstung oder mein letztes Buch mit, wie viel Budget habe ich? Dann beginnt allenfalls eine kleine Koordination mit der Familie (Wünsche, Ansprüche, Verfügbarkeiten) und los gehts zum auftanken und Abfahrtszeit bestimmen. Niemand würde mit einem übervollen Auto, halb leerem Tank auf gut Glück losfahren (Staugefahr, keine Verpflegung, stehen bleiben oder überfüllte Hotels wären die Folge). Wer aber Ja zu Italien sagt, sagt auch Nein zu Sylt, wer in ein Hotel geht, sagt Nein zum selber kochen und Ja zu einem höheren Budget.

Warum fällt es aber Unternehmen so schwer, sich im alljährlichen Planungsritual festzulegen? In Gesprächen mit Unternehmen ist es vor allem eines: die Angst, einen guten Deal, einen Kunden zu verpassen. Dass ein Restaurant aber nicht sehr gut italienisch und chinesisch kochen kann, leuchtet ein – warum aber nicht KMU, welche sich oft in einem zu grossen Angebot verzetteln? Studien zeigen: die erfolgreichsten Firmen, sind in einer Nische tätig. Mit Kleinstprodukten oder einem hohen Spezialisierungsgrad. Das leuchtet ein: wer Schleifmittel verkauft, kann nicht gleichzeitig Schrauben anbieten. Dabei verfallen die Unternehmer dem Trugbild grosser Unternehmen: die können es sich nämlich leisten, mehrere Produkte anzubieten und mehrere Segmente abzudecken, aber das geht erst ab einer kritischen Grösse. Der Nachteil: ist ein solcher Dampfer erst mal auf Kurs, lassen sich Marktreaktionen nur langsam korrigieren. Heisst: klein und agil bleiben und sich auf etwas konzentrieren.

Darum hier, und weil Anfang Jahr ist, das kleine 1×1 für die Strategiefindung. Fragen Sie sich ständig:

1. Was kann ich besser als alle anderen (Talent, Können, Wissen)
2. Womit kann ich der Beste werden (Passion, Identifikation)
3. Womit kann ich sofort Geld verdienen (Umsetzungstärke, Netzwerk)

Damit lassen sich 3 Punkte definieren, was das Unternehmen vom Mittbewerber abgrenzt. Erst dann lässt sich festlegen, welche Stratgie auf diese Merkmale heruntergebrochen werden sollen:

  • Preisstrategie: Produkte billiger als die Konkurrenz anbieten.
  • Differenzierungsstrategie: Durch eine einzigartige Leistung innerhalb des Angebots sich klar von der Konkurrenz abgrenzen.
  • Fokussierungsstrategie: Spezialisierung auf eine spezifische Kundengruppe im Markt.

Sind die Alleinstellungsmerkmale und die Strategie definiert heisst es: NEIN zu sagen, Nein zu allem, was vom eigentlich Ziel ablenkt oder nur ein Zwischenziel ist (Geldverschwendung), noch einmal, nur wer bewusst Nein sagt, wird sich nicht verzetteln und erst dann wird verkaufen und wachsen erst möglich: denn plötzlich wird der Wunschkunde und die damit verbundene Ansprache (sprich Marketing), ganz klar.

Unternehmer, Manager, Chef

Es geht um Rollenverständnis, Führung, Entwicklung und Entscheidung, nämlich dann, wenn ein Unternehmer auch Manager sein soll, also den Wert des Unternehmens steigern muss, dann aber auch Chef ist, also eine Orientierung bieten, Anweisungen geben, mal streng sein, und mal ein Auge zudrücken muss. Und über all dem, ist der Inhaber (im Gegensatz zu einem angestellten Unternehmensleiter oder CEO) auch noch beteiligt an seinen oder ihren Entscheidungen, nämlich als Unternehmer mit finanziellem Risiko.

In Zeiten wie heute wird das Gefälle zwischen diesen Hüten, welche viele Unternehmer gleichzeitig tragen, sehr deutlich. So kann zwar ein Leo Apotheker (ex-HP) oder ein Oswald Grübel (ex-UBS) noch für Fehlentscheide und im Sinne der „Konsequenzen“ tragen das Unternehmen verlassen, aber ein Unternehmer kann das nicht – es wäre das Ende des Unternehmens und seinen Angestellten. Warum also diese Haltung, dass ein Chef für Fehler im Unternehmen gehen muss? Hat uns der Sport so sehr geprägt, dass uns schlechte Leistungen der Mannschaft am Trainer zweifeln lassen? (Obschon ich z.B. Othmar Hitzfeld noch nie auf dem Feld habe rennen sehen ist er der schuldige am Schweizer Debakel für die EM).

Ich bin derzeit selbst in der Situation den Spagat zwischen Unternehmer, Manager und Chef zu versuchen. Ich sage bewusst „versuchen“, denn ein Patentrezept gibt es nicht. Als Unternehmer bin ich für meinen unternehmerischen, sprich finanziellen und existenziellen Ruf verantwortlich. Als Manager muss ich Projekte, welche ich im Mandat oder als Projektleiter führe, erfolgreich zu einem Resultat führen und bin dabei von anderen Entscheidungen (und Entscheidungsträgern) abhängig. Als Chef bin ich ausserdem Leitfigur, versuche meinen Mitarbeitern etwas mitzugeben, so dass sie lernen und sich entwickeln können – und diese Rollen wechseln oft mehrmals innert einer Stunde. Ist das richtig? Ist das gesund? Und vor allem: wie sinnvoll ist es?

Im Rahmen des diese Woche stattfindenden Swiss Leadership Forums (www.swissleader.ch) wird dieser Frage nachgegangen: Management und Leadership, genannt Leaderment. Vielleicht nur ein Modebegriff, denn für mich ist es vor allem eins: Unternehmerisches Denken in die Unternehmen bringen, ob beteiligt oder nicht, ob Chef oder Mitarbeiter: jeder und jede sollte daran interessiert sein, den Wert eines Unternehmens und des persönlichen Beitrages zu leisten. Der „Bonus“ ist ein nachhaltiges, unternehmerisches Engagement und ein wachsen mit dem Unternehmen – wer macht mit?

Fifa president Sepp Blatter creates „council of wisdom“

Assailed by corruption allegations, Sepp Blatter has turned in recent days to a former US Secretary of State Henry Kissinger and Placido Domingo (an opera star) to become member of the newly founded “council of wisdom” in order „to restore Fifa’s credibility“. Quote Blatter: „These gentlemen are more or less advisers, they are not the experts“ – true, the expert on „diplomatic soap opera“ is Blatter himself. I wonder if Blatter also realized, that Kissinger is also a former chairman of the CIA. Maybe some can teach an old dog some tricks – just wondering who will teach whom?