Fit für die Themen der Zukunft

Apples legendäre Design-Agentur Frog Design und Industrieexperten haben für dieses Jahr Tech-Neuheiten und Internet Trends prognostiziert. Wir haben die wichtigsten Themen zusammengefasst, welche schon bald Ihre Unternehmung konfrontieren werden.

Finanzwesen

Blockchain, die Technologie hinter Bitcoins, ist ein öffentliches und transparentes Kassenbuch sämtlicher Kryptowährungs-Transaktionen. Mithilfe dieser Technologie können Zahlungen schnell und vertrauenswürdig ohne eine zentrale Autorität (Bank, etc.) getätigt werden. Mit der diesjährigen Marktdurchdringung von Plattformen und Anwendungen welche Blockchain integrieren, wird das zum Anfang einer prägenden Veränderung des bisherigen Zahlungsverkehrs.

Benutzerdaten im Handel

Seit Jahren werden Benutzerdaten gesammelt und ausgewertet, und langsam wandeln sich unsere Unternehmen in Datengetriebene Unternehmen. Startups basieren ihre Businesspläne, Strategien und Produkte auf diese Daten und auch bestehende Unternehmen passen ihre Visionen dessen an.
Eine der meist revolutionierenden Industrien ist der Einzelhandel. Das zuvor einseitige Verkaufsverhältnis, wobei der Händler nach seinem Ermessen die Warenauswahl trifft, ist Vergangenheit. Vermehrt werden Waren dank Datenanalysen gemäss Kundenbedürfnissen angeboten, womit eine beidseitige Kundenbeziehung entsteht. Beispiele hierzu bieten Amazon, welcher ein datengetriebenes Empfehlungssystem für Zusatzverkäufe verwendet, oder Nordstorm, der die Smartphones ihrer Kunden verwendet, um Kundenverhalten und Einkaufsgewohnheiten zu analysieren. Nutzerdaten basiertes Produkt- und Servicedesign, dementsprechende Datenwissenschaft, Datendesign und Datenstrategien sind die Zukunft. Daten werden fundamental den bisherigen Handel verändern und ein personalisiertes und bedürfnisentsprechendes Einkaufserlebnis ermöglichen.

Virtual Reality

Im Silicon Valley sind zur Zeit Hardware- und Virtual Reality-Startups das grosse Ding. Sämtliche grosse Tech-Unternehmen sind ambitiös ihre Visionen am ausarbeiten und können es kaum erwarten den Markt zu stürmen. Kein Wunder hat sich Facebook’s Mark Zuckerberg dazu entschlossen den VR-Pionier Oculus zu erwerben. Wie er letztes Jahr verkündete, sei Virtual Reality „die nächste grosse Computing- und Kommunikationsplattform“. Enorme Investitionen wurden in diesem Bereich getätigt, und dieses Jahr ist es soweit, Virtual Reality wird vermehrt in den Alltag der Menschen integriert.
Das Thema der Virtual Reality ist allgegenwärtig und die Gaming- und Kommunikationsbranche macht dabei nur den Anfang. VR ist auch für alle anderen Branchen interessant. In der Medizin werden Patienten bereits erfolgreich mithilfe von entsprechender Hardware behandelt. Bald soll VR zur Standardtherapie von Posttraumatische Störungen, Phobien und chronischen Schmerzen werden. Für VR-Unternehmen bestehen dennoch endlose Möglichkeiten zur Weiterentwicklung von medizinischen Therapien.
Das Tragen von VR-Brillen verändert unsere Wahrnehmung von Dingen. Es ermöglicht uns ein alternatives Erlebnis, an welchem wir physisch nicht teilnehmen können. Damit ergibt sich für Unternehmen eine hervorragende Möglichkeit, ihre Produkte innovativ zu präsentieren. Diverse Grossunternehmen experimentieren bereits mit dieser Idee. Der Autohersteller Mini zum Beispiel produzierte Werbe-Kurzfilme, bei denen sich die Zuschauer frei im Raum umsehen konnten. Die Abonnenten der New York Times wurden mit einem Cardboard-VR-Kit beliefert, welche in Kombination einer App unter anderem New York erkunden konnten. Laut Frog Design wird Virtual Reality auch von grosser Bedeutung im Sozialwesen. Durch dreidimensionale Nachrichten werden Menschen eine Empathie empfinden, welche durch 2D Videos nie erreicht werden konnte. Reportagen über gefährliche Ereignisse wie Kriege können hautnah erlebt werden, und ermöglicht eine Verbindung mit isolierten Menschen oder Gruppen. Virtual Reality, was zuerst als virtuelle Phantasiewelt bezeichnet wurde, wird uns in Zukunft mit der Realität näher verbinden.

Mobiles Internet

Smartphones und Tablets haben unseren Konsum von Information fundamental verändert. Die Mobile-Seiten, Ladezeiten und die Mobile-User-Experience lassen jedoch noch zu wünschen übrig. Ist die Webseiten Ladezeit langsam, klickt sich der User weiter und somit geht ein potentieller Kunde verloren. Um dies zu verhindern, wird uns dieses Jahr die Open Source Initiative Accelerated Mobile Pages (AMP) behilflich sein. AMP HTML besteht komplett aus existierenden Web Technologien und ermöglicht leichte und somit schnell ladende Websites. Twitter, Pinterest, WordPress.com und LinkedIn sind einige unter den ersten Firmen, welche AMP integrieren werden.

Nebst Informationen werden vermehrt auch Produkte und Services auf Mobilgeräten konsumiert. Der Mobile Online-Handel befindet sich erst im Anfangsstadion, und bietet hohes Potential an Optimierung und Innovation. 2016 werden wesentliche Impulse kommen und Mobile wird das E-Commerce nochmal komplett auf den Kopf stellen.

Content Marketing

Durch den Informations- und Inhaltsüberfluss im Web und Social Media wird es immer schwieriger, das gewünschte Zielpublikum zu erreichen und zu beeindrucken. Deswegen empfehlen Industrieexperten professionelles Content-Marketing. Das heisst weniger Werbung, dafür informierende, beratende und unterhaltende Inhalte auf entsprechenden Kanälen. Kommunikation wird auf das Wesentliche reduziert und dafür mit Unique Content brilliert. Begeistert den Leser eine Geschichte, wird er sie teilen, weiterleiten oder taggen, was erhöhte Aufmerksamkeit und längere Webpräsenz bedeutet. Visuelles Storytelling eignet sich besonders gut als Unique Content. Chancen dafür bieten sich über Netzwerke wie Vine, Snapchat, Periscope und Facebook live, welche bisher noch wenig zu Marketingzwecken genutzt wurden.
Für wichtige Informationen empfehlen sich umfangreichere Beiträge. Im Vergleich zu Tweets bleiben den Konsumenten umfassende Artikel, sowie Videos und Audio-Podcasts, länger in Erinnerung.
Ich werde in den nächsten Wochen gerne über diese Themen im Detail informieren und referieren.
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On Demand Economy löst Sharing Economy ab

Die ganze Welt spricht von der Sharing Economy und meint damit eigentlich unsere neue On-Demand-Economy. So ist „Sharing“ per se ein schöner Gedanke, aber lassen wir uns nicht verleiten: die oft zitierten Geschäftsmodelle von UBER bis AIRBNB sind wie eingeleitet: Geschäfte – Business – kommerziell. Worum geht es also in der ganzen Diskussion, dieser Brave New World? Ich habe mir darum sehr lange Gedanken darüber gemacht, wie man diesen Bogen spannen kann. Vom Gesetzgeber, über die Industrie der On Demand Economy bis zu den Nutzern dessen. Nur ist das gar nicht so leicht, da es so etwas in dieser Form noch nie gab, Präzedenzfälle bisher fehlen und man kann sich zwar am Ausland orientieren, muss dabei aber wohl oft den Kopf schütteln. Nun ist das schöne bei einem Thema wie diesem, dass man die Zukunft ja nicht voraussagen kann oder soll. Denn wie John Lennon schon sagte: Life happens while you are busy making plans. Aber man kann versuchen die Zukunft anhand der Geschichte zu verstehen, versuchen Parallelen zu schaffen und dabei die Phantasie anzuregen, wohin die Reise denn nun gehen könnte.  Denn Sie wissen ja: eigentlich war ja alles schon mal da – oder nicht? Ich nehme Sie darum gerne mit, in eine kleine Zeitreise, ein wenig in die Vergangenheit und dann in die nahe Zukunft, denn 2020 ist in weniger als 5 Jahren und vielleicht sind wir ja schon da.

Die Zukunft dank der Vergangenheit verstehen lernen..

 

Wer nicht weiss woher er oder sie kommt, wird es schwer haben, irgendwo hinzukommen, darum starten wir unsere Reise in der sehr nahen Vergangenheit im Juni 2014. Ein Bild von vielen welches über die sozialen Medien ging: Menschen, Taxifahrer und Sympathisanten aller Art gingen auf die Strasse und demonstrierten von Berlin über Paris und Rom. Sie demonstrierten dass ihre Industrie im Sterben liegt, bereits zu den Todgeweihten gehört und nannte dabei auch gleich die Totengräber: diese neuen Apps, diese Dienste aus dem Internet und wer Internet sagt, der sagt auch Google. Eigentlich noch spannend dass dieses Bild UBER und GOOGLE gleichzeitig nennt, wenn man ja weiss dass GOOGLE am selbstfahrenden Auto arbeitet und Google Maps bereits mit UBER verbunden ist – aber das ist eine andere Geschichte die bald passieren wird. Nun kommen wir zurück auf diese Wut, diese Frustration von diesen Menschen die ihre Existenz, wohl zu Recht, bedroht sehen. Sie gingen auf die Strasse, sie streiken, sie blockierten und weigerten den Dienst anzubieten, für welchen sie normalerweise bezahlt werden. In Paris, Madrid, London, Berlin und vielen weiteren Orten dasselbe Bild – nur wozu? Denn die Realität heisst Mobilität. Menschen wollen mobil sein, nicht nur von A nach B kommen, sondern vor allem rechtzeitig in B sein. Ob mit einem eigenen Auto, einem bezahlten Dienst, einem Freundschaftsdienst, ob spontan oder geplant: auf die uns bequemste und schlüssigste Art und Weise. Als ich darum diese Bilder in kurzer Folge aufeinander sah, wurde mir klar, dass es um mehr geht als nur um starre Rahmenbedingungen und Sicherheiten. Wir alle sprechen von dieser gewaltigen Revolution die kommen wird, dieses neue, noch nie dagewesene Phänomen, dass man neue Dienste nutzt und alte etablierte Industrien vernachlässigt, ja vom Thron stürzt. Aber da wir ja auf einer Reise sind, sind wir ja hoffentlich nicht alleine. Und wenn wir nicht alleine sind, sind wir viele. Und wenn wir schon viele sind, sind wir auch schon beim Sharing, beim Teilen. Und wenn wir schon beim Teilen sind, Hand aufs Herz: es ist nicht nur Gutmenschendünken das uns antreibt, sonst wären UBER und GOOGLE ein Verein – wie die FIFA. Nein auf unserer Reise geht es darum dass wir uns in andere Hände begeben: sprichwörtlich tun wir das ja, sobald wir in den Flieger oder in ein Taxi steigen. Und bezahlen dafür bereits im Voraus und wir erwarten dafür etwas, einen Dienst On Demand. Einen Dienst der auf der Grundlage allen wirtschaftlichen Handles ruht:

Die Grundlage allen Handelns…

Es geht um Vertrauen. Vertrauen ist die Grundlage jeden wirtschaftlichen Handelns. Jede Transaktion braucht einen Bruchteil bis hin zu sehr viel dieses kostbaren Gutes: Vertrauen. Lassen Sie mich darum heute eine Analogie verwenden, in welcher die On Demand Economy uns in Zukunft mehr zu Diensten sein wird, als das es und wirklich bewusst ist.  Denn die On Demand Economy und alle mit ihre verbundenen Hoffnungen, Zweifel, Ideen und Stolpersteine, werden die Art und Weise, wie wir miteinander wirtschaften massgeblich beeinflussen und prägen. Denn ob wir den Putzdienst bei Mila, das Auto bei Sharoo, oder das Essen bei Cookeat nutzen, hängt vor allem davon ob, ob es diesen Unternehmern gelingt, unser Vertrauen in ihre Dienstleistung aber auch in die Menschen dahinter  zu gewinnen. Nun werden Sie sagen: was hat denn bitteschön Vertrauen, dieses sharing und die heutige, beziehungsweise zukünftige Entwicklung der Wirtschaft zu tun? Sehr viel, denn on es uns bewusst ist oder nicht: im kleinsten gemeinsamen Nenner, ist es eben keine Revolution, sondern die logische Evolution und die On Demand Economy kann und wir uns massgeblich dienen unsere Wirtschaft wieder dahin zu bringen, wo sie einmal war.  Sie glauben mir nicht?

In […] we trust…

Die immer noch grösste Volkswirtschaft der Welt macht es uns vor. Nicht nur mit den innovativen Diensten, welche wir hier in Europa teilweise noch verteufeln. Es geht um den Spirit, der sich in der Grundmanifestierung wirtschaftlicher Transaktionen widerspiegelt:  Auf einem Stück Papier, dessen Wert wohl einiges unter dem damit zu erwerbenden Wert liegt, garantiert uns unsere Regierung, dass  wir es auch können: 10 Franken sind 10 Franken – Inflation und Depression hin oder her: ein Stück Papier garantiert uns, dass wir keine Ziegen, Hühner und Strickwaren mit uns führen müssen um den Cappuccino am Morgen im Zug geniessen zu können. Wir halten in unseren Brieftaschen also verbriefte (man beachte das Wortspiel) Vertrauensbeweise in eine uns nicht direkt zugängliche Institution, die uns, sofern wir nicht gerade in Zypern leben, unsere Kaufkraft garantiert.

Aber warum vertrauen wir überhaupt einem Stück Papier oder dieser Plastikkarten? Weil wir vom Prinzip Hoffnung leben. Wir hoffen, basierend auf der Erfahrung, dass die nächste Transaktion wie die letzte ausgeführt werden wird.

In der Ökonomie spielen Transaktionen eine zentrale Rolle. Ihnen ist gemein, dass immer mindestens zwei Personen beteiligt sind und der Leistung des einen die Gegenleistung des anderen gegenübersteht. Grundbedingung einer jeden Transaktion ist ein ausreichendes Vertrauen, dass der jeweils andere auch seine Gegenleistung erbringen wird. Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung:

 

Wir hoffen also, dass die Wahrscheinlichkeit grosser als NULL sein muss, wobei p die Wahrscheinlichkeit, G der hoffentliche Gewinn durch die Handlung von X und nicht der Verlust (L) der Handlung von Y ist. Nun fragen Sie sich aber: ok, das mit dem Vertrauen habe ich verstanden, ja ich habe Geld in der Tasche und meine Kreditkarte ist gedeckt, wo ist der Bogen zur On Demand Economy und vor allem zur Regulierung? Und Wohin geht die Reise? Dieselbe Frage habe ich mir ja auch gestellt und zwar immer und immer wieder. Nur hier wird’s ein wenig Paradox: den wenn wir uns an die ersten Bilder der Präsentation erinnern dieses “Nunca mas! Nöd mit eus!”  Dieser Ruf nach Hilfe und Regulierung richtet sich in erster Linie an den Gesetzgeber.

Wir erwarten also, dass unsere Volksvertreter sprich Politiker sich darum kümmern, dass etwas geregelt wird, obschon wir Ihnen noch weniger vertrauen als Finanzberatern und Autoverkäufern. Wir erwarten, dass unsere Probleme gelöst werden von einem Apparat, der eben nicht Veränderung, sondern Beständigkeit garantieren soll, in einer Zeit des stetigen Wandelns. Nur: wenn wir immer nur den Status Quo verteidigt hätten, wo wären wir heute? Wären wir eine der kompetitivsten Nationen der Welt? Jetzt wo der Bankensektor sich de fakto selbst abschafft und die Uhrenindustrie in ein paar Jahren realisieren wird, was Cupertino wirklich auslöste?

Auf unsere Reise in die Zukunft werden wir immer wieder auf Menschen treffen, die sogenannte Pioniere sind: Vordenker, Menschen welche die erste Frühphase begleiten, Wachstum finanzieren, bis es später institutionalisiert und etabliert wird um später, in einer Stabilisierung hoffentlich ganz nach Schumpeter wieder kreativ zerstört wird. Nur in welcher Phase befinden wir uns jetzt? Wohl immer noch in einer Frühphase. Und das ist gut so, denn hier wird sich zeigen, welche Stärken und Möglichkeiten diese On Demand Economy für die Gesamtwirtschaft erst mit sich bringen wird. Denn wir müssen bereits heute aufhören in Sektoren oder Industrien zu denken. Es geht um die Vernetzung der Vernetzung: Menschen, Dienstleistungen, Profile und ganz grundlegend: Vertrauen. Aber nicht nur Vertrauen im übertragenen Sinn, sondern im tatsächlichen, realen: sichtbaren und wahrnehmbaren Sinn.

Die Zukunft heisst E-Trust ….

Lassen Sie mich ein Beispiel machen. Stellen wir uns eine typische On-Demand-Userin vor. Nennen wir sie doch Natascha, sie ist 32 und sie besitzt weder Auto, noch Ferienwohnung, noch hat sie eine eigene Putzfrau aber sie ist auf allen sozialen und Online Plattformen aktiv. Nun meine Frage: würden Sie dieser Frau vertrauen? Ihr Haus anvertrauen? Ihr Auto übergeben? Ihren Kinderwagen ausleihen? Warum ja? Warum nicht? Wäre es nicht toll, wenn Sie wissen könnten, ob sie ihr vertrauen können? Natascha ist für Sie völlig unbekannt, kein politisch und finanzielles Schwergewicht deren Ruf ihr vorauseilt. Nun stellen Sie sich vor: Sie können ihr vertrauen. Denn Natascha ist nicht umsonst auf all diesen Plattformen. Sie hat nicht umsonst ein Auto bei Mobility und Sharoo. Sie verkauft nicht umsonst ihre Kleider auf PLV und Ebay. Und sie ist nicht ohne Grund auf Mila als IT Supporterin gemeldet. Natascha kann was und sie ist zuverlässig, bezahlt ihre Rechnungen, ist ansprechbar und das alles zeigt sich in ihrem Score: Dem E-TRUST.

Die On Demand Economy Unternehmen und allen voran Google haben sich zusammengeschlossen und etablieren, ganz Datenschutzkonform und aufgrund Krypto-ähnlichen Algorithmen einen Score. Dieser Score ist eine Mischung aus dem Verhalten auf den Plattformen: ein geben und nehmen, dem transaktionalen Geschäft: was wird wie gehandhabt und gebucht und der Verifzierung im realen Leben dank Social und realen Accounts

Die On Demand Economy wird massgeblich mit der klassischen, konsumativen Economy verschmelzen und dabei einen wichtigen Bestandteil einbringen: nämlich die Fähigkeit und Möglichkeit, dass wir bereits vor einer Transaktion wissen, wie diese ablaufen wird – aufgrund der Experience und der Bewertung der Plattformen und der User. Aber nicht nur eine rein oberflächliche Bewertung wir das sein, sondern eine transaktionelle: Transparent, verifiziert, hilfreiches Handeln und Verantwortung tragen. Der E-Trust Score wird uns begleiten, uns helfen und uns hoffentlich mittelfristig zu besseren Transaktionspartnern machen – vielleicht sogar ohne das zu tun von externen, legislativen Bemühungen und Anstrengungen.

Die On Demand Economy, einst Revolutionär wahrgenommen wird uns eigentlich wieder darauf zurückbesinnen, was unsere wirtschaftlichen Beziehungen im Kern ausmacht: Vertrauen in das Gegenüber, Vertrauen in die Handlung und Vertrauen in die Personen und Anbieter dahinter  Bleibt nur noch die Frage: wollen wir so viel Transparenz? Und haben wir heute schon genügend Vertrauensbonus um es solange auszuhalten oder scheitern wir bereits morgen an zu starren Strukturen, Legislaturen und dem eigentlichen Feind des Vertrauens: der Angst vor dem Wandel, aber das ist was man mit Disruption meint: das Aufbrechen alter Muster und Modelle. Ganz Schumpeter, ganz neu, ganz digital.

 

Facebook goes eCommerce

Noch funktioniert der Messenger als klassische Kommunikationsgeschichte. Nachrichten werden gesendet, empfangen, angereichert, weitergeleitet und so weiter. Zu Lasten der klassischen Dienste wie E-Mail. Gewisse Generationen verzichten fast komplett auf private E-Mails und lösen die Kommunikation durch den Messenger von Facebook ab. Dasselbe gilt auch für SMS, welches durch whatsapp kanibalisiert wurde und immer noch wird. Wie nun aber bekannt wurde: Facebook möchte den Messenger nicht als Applikation, sondern als Plattform positionieren, was auch jüngst mit der kompletten Ausgliederung als messenger.com anzufangen scheint. Erst ausgliedern, dann weiter aus- und aufbauen. Dann aber spätestens kollidieren die Interessen zwischen Facebook und den OS-Betreibern massiv, denn Facebook möchte das Thema der Transaktionen auch finanzieller Natur stärker in den Fokus rücken. Bisher steht der Messenger nur Apps offen, die Bilder, Videos und Sounddateien im Messenger platzieren wollen. Irgendwann dürften aber auch Nachrichteninhalte verfügbar sein, die Services und Produkte im Sinne einer (derzeit klassischen) eCommerce Transaktion darstellen.

Zitat Mark Zuckerberg

„Messaging is one of the few things people do more than social networking. In some countries 85 percent of people are on Facebook, but 95 percent of people use SMS or messaging. Asking folks to install another app is a short term painful thing, but if we wanted to focus on serving this [use case] well, we had to build a dedicated and focused experience. […] The reason is that what we’re trying to do is build a service that’s good for everyone. Because Messenger is faster and more focused […].“

Build it, use it, lock it

Mark Zuckerberg erklärte dazu bereits im November 2014, dass er die Nutzung des Messengers forcieren möchte, damit Menschen fokussierter und schneller kommunizieren können. dazu mussten bereits letztes Jahr alle Facebook Nutzer eine eigene App für den Messenger herunterladen. Doch das ist wohl erst die Hälfte der Reise, denn jetzt wo die App auf allen Smartphones ist, ist es ein leichtes diese Applikation nicht als Messenger per se, sondern als eigentlichen Browser für Smartphones zu verstehen. Mehr und mehr Inhalte werden über den Messenger (Browser) geteilt und kommentiert, Termine ausgemacht, Informationen ausgetauscht. Man bespricht, surft, recherchiert und wird irgendwann wohl auch direkt kaufen, alles in derselben Applikation, die Grenzen verwischen und verschwinden letztendlich dann ganz und dank des eigenen Transaktionssystems sind auch Bezahlungen ein leichtes. Das fehlte Facebook bislang noch und es lässt sich in der aktuellen Konstellation mit Apple und Google als Mitverdiener bei In-App-Käufen auch gar nicht realisieren. Momentan noch jedenfalls.

Denn das Bezahlen bequem über die Messenger App ist nur eine Frage der Zeit – denn neben Werbung könnte Facebook auch daran mitverdienen. Was für die eben beschrieben Strategie spricht, ist auch eine Personalie: für den Messenger ist der frühere Chef des Online-Bezahldienstes PayPal, David Marcus, verantwortlich. Die in den Staaten in den bereits eingeführte Geld-versenden-Funktion im Messenger hatte PayPal in seiner App bereits im vergangenen Sommer gestartet, kurz nach dem Wechsel von Marcus zu Facebook. Aber wo befindet sich die künftige Käuferschaft? Genau, neben dem Messenger auf whatsapp. Welches Facebook 2014 gekauft hatte. Fehlt nur noch diese nahtlose Integration in die Facebook Welt – Bereits im April diesen Jahres waren erste Screenshots mit dem whatsapp teilen Buttons innerhalb von Facebook aufgetaucht, nur Zufall oder Beta-Test? Facebook kommentierte die Bilder nur knapp. Eine alternative Variante wäre, man wendet sich an einen Hardware Partner und stellt sicher, dass die Messenger App bereits beim Kauf installiert und prominent platziert ist. Zum Beispiel mit Samsung, das im Smartphone-Markt immer stärker unter Druck gerät oder den chinesischen Shooting-Star Xiaomi, an dem Facebook gemäss diversen Berichten gerne beteiligen würde. Also zwei sehr attraktive Kooperations-Partner für ein heute noch fiktives und dennoch logisches Szenario.

Online Software – echte Helfer für KMU

In Erstgesprächen werde ich oft gefragt, welche Tools ich empfehlen kann. Nach rund 4 Jahren habe ich hier eine kleine Auflstung der digitalen Helfer, die ich jedem ans Herz lege und auch selbst verwende. Weitere Tools welcome! Kontakt oder Kommentar setzen

Online Präsenz

Wer nicht gefunden wird, existiert nicht. Darum ist es notwenig einen Google Maps Eintrag, sowie eine SEO freundliche Webseite zu haben. Ich verwende WordPress und bin sehr zufrieden: schnell zu adaptieren, unzählige Plugins und Möglichkeiten, sowie ein integrierter Blog machen diese Webseiten nicht nur Spass, sondern auch Sinn. Alternativ: about.me.

WordPress – das online Content Management System (CMS) für einen raschen, dynamischen, Auftritt ob für eCommerce oder für eine seriöse Präsentation (so einfach ist es natürlich nicht, aber mit dem richtigen Partner gehts)

Google Analytics – wer nicht weiss wie seine Webseite im Netz funktioniert, welche Besucher von wo und wie herkommen, wie diese auf der Webseite konvertieren ist blind, und zwar gegenüber dem Netz, seinem Marketing und Chancen. Implementiert ist es rasch, verstanden kann es werden mit etwas Übung.

Google Maps – wer bei Google sucht hat sie vielleicht schon gesehen: auf der rechten Seite mit einer Karte, Telefonnummer, gerade für Handwerker unerlässlich, aber auch für solche, die ihren Laden bekannt machen wollen. Anmelden, Verfizierungscode anfordern per Postkarte, eingeben und pflegen. Hier gehts zu Google Places.

Projektmanagement

Ich bin als Berater darauf angewiesen, mein CRM (Customer Relationship Management) und meine Projekte im Griff zu haben. Mir helfen dabei folgende Tools:

To Does: Wunderlist – nein es gibt nichts besseres, und wenn sie es noch schaffen eine Google Calendar oder ical Integration zu schaffen ist es ein Killer-Tool. Gibts auch als App.

Projektmanagement und Verrechnungen by Easysys.ch – das Startup aus dem Kanton St. Gallen hilft meine Zeiten zu erfassen (Timer oder nachträglich), ich kann Angebote verfassen, diese in angenommene Offerten umwandeln und dann dank Zeiterfassung direkt Rechnungen erstellen und sogar direkt zu verschicken, es hat auch kleine Marketingtools drin, für mich ist es jedoch das unterlässlichstee Zeit- und Kundenmanagement Tool.

Podio.com – Ein Tool für Projektmanagement und CRM. Statt alle Attachments zu verschicken, hat man hier einen zentralen Workplace und alle Möglichkeiten, die auch Google Drive bietet.

Meeting-Notizen machen dank minutes.io – schnell und unkompliziert Meetings erfassen, Tasks zuweisen, schneller und schöner gehts kaum

Evernote.com – mein Notizbuch im Netz, kombiniert mit meinem Live-Scribe Schreiber und Block habe ich immer alle Notizen in der Cloud

Finanzen

BuchhaltungRunmyaccounts.ch –  leicht gemacht, wer mehr wissen will, dieser Artikel hier ist ebenfalls sehr hilfreich: Zum Artikel.

Daneben gibt es noch 3 andere Anbieter, die ich selbst nicht verwende aber Kunden von mir empfehlen: Minibuero.ch oder das kostenlose Tool zum Rechnungen versenden von Smallinvoice.ch aber auch Billomat.com 

Marketing

Viele Praxistipps gibts vom KMU Portal: Praxistipps für das erfolgreiche Management eines Unternehmens: Innovationstechniken, Marketinginstrumente, Produktzertifizierung und vieles mehr. Checklisten, Tipps und Links, hier kann man sich austoben.

Wer auch eine grosse Sammlung hat ist die Post: Direct Point mit vielen Tipps und Tricks fürs Direktmarketing.

Ich verwende als Newsletter-Tool mailchimp.com für mein Marketing: separate Kundenlisten und eine direkte Auswertung (Öffnungs- und Klickraten und Google Analytics Integration).

Social Media

Wer kann und will: startet mit einem Blog. Regelmässig Artikel posten hilft beim Inhalt, man kann mit Wissen punkten und sich seine Follower aufbauen. Je nach Branche sind Bilder (Instagram), Videos (Youtube) oder Communities (Facebook) oder die Kombination davon sinnvoll. Aber bitte nur mit Konzept und entsprechender ROI Auswertung.

Wer wissen will, was über einem geschrieben wird und wie Social Media Tools den eigenen Auftritt managen: mention.io und sumall.com (sind auch im Slideshare drin oben)

Daten

Meine Daten sind in der Cloud und zwar bei 2 Diensten

Listen, working Documents bei Google (braucht eine Google Mailadresse) – Google Drive

Mein Archiv, Korrespondenzen, Backups habe ich Dropbox, welches ich auch gerne bezahle, denn der Space ist schnell aufgebraucht.

Zu guter Letzt: Collaboration

Ich durfte Google Hangouts vor einem halben Jahr intensiv kennenlernen, das tolle: sie geht auch als App auf dem iPhone und ist für mich die ultimative Möglichkeit um in der Gruppe zu sprechen und Videokonferenzen und Präsentationen abzuhalten: Google Hangouts.

about.me – die Visitenkarte im Netz

Mit about.me hat man innert 15 Minuten eine eigene Visitenkarte mit allen Sozialen Netzdiensten erstellt. Der Dienst ist schnell und intuitiv, daher verzichte ich auf die detaillierte Auflistung der Abläufe: Facebook und Twitter Connect erstellen schnell die Stammdaten, man hat seine eigene Vanity URL (zB about.me /VornameNachname) oder kann die eigene Domain darauf weiterleiten (was ich mit www.rogerbasler.ch tue).

Was kann about.me?

Ein grosses Profil- oder Stimmungsbild und eine Kurzbio, sowie Kontaktmöglichkeiten und alle Social Media Links (oder eigene Links) runden die Visitenkarte im Netz ab. Wer eingeloggt ist kann auch einsehen wie oft die eigene Seite aufgerufen wurde, man kann Komplimente verteilen und mit dem Adressbuchabgleich sehen, wer schon eine eigene Seite im Netz hat.

Die Vorteile von about.me sind:

  • Schnell erstellt dank Facebook/Twitter Connnect
  • Smartphone optimiert oder Apple App
  • Hintergrund selbst gestaltbar (auch instagram integrierbar)
  • Kurz-Text (Bio, wer bin ich, was mach ich) mit Links möglich
  • Tags zu Themen anlegen
  • Verknüpfung zu den eigenen Social Diensten (Facebook, Google+,..)
  • Share Button zu den wichtigsten Social Diensten
  • E-Mail Button
  • Kostenlose Visitenkarten (nur der Versand kostet)

Für wen bringt eine Visitenkarte im Netz etwas?

Gerade für Handwerker oder Ärzte, Künstler und Selbständige eine tolle, schnelle Sache. Viele Ärzte und Künstler verzichten nach wie vor auf eine eigene Praxis-Homepage. Wer zumindest mit einer Visitenkarte im Web vertreten sein will oder all seine Dienste an einen Punkt bringen will, ist mit about.me gut beraten. Obwohl der Dienst vor allem dazu dient, weitere Präsenzen im Netz gebündelt zu präsentieren, kann about.me auch einfach nur für eine drei Sätze umfassende Kurzdarstellung im Netz dienen und alle sozialen Profile oder Kontaktmöglichkeiten zusammenführen. Ideal also für selbständige Personen und Kleinunternehmer.

Noch mehr Infos gibts hier: http://www.itespresso.de/2014/03/09/nutzen-sie-das-internet-fuer-ihre-bewerbung/

Screen Shot about me